Goju-Ryu Beschreibung Goju-Ryu  
 
   
Beschreibung von Goju-Ryu Infos zu Goju-Ryu und Beschreibung.
Nicht angemeldet: Anmelden | Impressum 
Navigation
· Hauptseite
· Know Forum - neu!
· Zufälliger Artikel
· Spezialseiten
· Alle Artikel
· Eingeordnet unter
Aktueller Artikel
· Seite bearbeiten
· Links auf diese Seite
· Verlinkte Seiten
· Versionen


 
 



Letzte Beiträge
Die Klimalüge CO2Guten Abend Herr Enger
"Meine Fr...
Volumenausdehnung be...Hallo da draußen, ich h
abe folgendes ...
Osterrätsel der Fran...Hallo, ich hab' mich leide
r mit meinere ...
was ist denn mit dem...Hallo, der Song heißt Cal
istan "...
Strichcode entschlüs...Hallo benni, ich stehe
gerade vor dem...
Lust auf Focus Rätse...Hallo, an alle Spezialist
en dieses Räts...
ErdölServus, Erdöl hat keine
Formel, da es...
Frage an die Student...Hallo, im Prinzip ist das
eine gute Ide...
CO2 chemische Trennu...Hallo ....... CO2 in der
Luft wird begr...
IGBT ansteuerschaltu...Guten Tag, Wer weiss lief
ert eine funk...


Goju-Ryu

Dieser Text beschreibt Goju-Ryu.


Der untere Text beinhaltet die Goju-Ryu Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Goju-Ryu Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Goju-Ryu fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Goju-Ryu möglichst ausführlich zu halten.

Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Goju-Ryu Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Goju-Ryu beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Goju-Ryu. Fragen zu dem Thema Goju-Ryu können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.

Goju-Ryu Artikel

Goju-ryu (剛柔�, wörtlich: hart - weich - Stil) ist ein Karate-Stil mit lang zurückreichender Tradition, der starke Elemente des ursprünglichen chinesischen Boxens des 17.-19. Jahrhunderts enthält. Der Namen Goju-ryu wurde von Miyagi Chojun (1888 - 1953) gewählt. Miyagi bezog sich bei der Auswahl des Stilnamens auf das lange Zeit geheim gehaltene Bubishi, im eine der "Acht Regeln des Faustkampfes" da lautet: "Alles in dem Universum atmet hart und weich" (Ho Goju donto).

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Die 12 Karate Kata Alle Basiskatas für Shotokan und Wadoryu Karate Sparmann zeigt die 5 Heian/Pinan und die Tekki/Naihanchi jeweils für Shotokan und Wadoryu Karate. Alle Positionen werden, teils mit Zwischenschritten, auf sehr klaren Photos demonstriert. Unter den Photos sind die Fußpositionen und Übergänge eingezeichnet. Embusen zur Übersicht sind auch dabei....

Geschichte

Im Bugei Ryuha Daijiten, der Enzyklopädie der Kriegskunststile von Kyoshi Watatani und Yamada Tadashi (Tokyo, 1978) wird Goju-ryu unter anderem wie folgt charakterisiert:

  • å?¤å¼?ã?®æŠ€ã?§ã?‚ã‚‹ã?¨ã?„ã?†ã€‚

Das bedeutet: (Goju-ryu wird) "Auch Koshiki no Waza genannt." Koshiki no Waza sind "antike Techniken," "Techniken der alten Schule," oder „antike Riten.“ Dementsprechend handelt es sich beim Goju-ryu um die Überlieferung traditioneller Kampfmethoden. Goju-ryu Karate entwickelte sich aus der Erforschung und Systematisierung affektierter unbewaffneter Kampfbewegungen auf Okinawa. Die Entwicklung des Goju-ryu Karate ist untrennbar mit der Geschichte von China, Ryukyu und Japan verbunden.

Buch-Tipp: Goju - Ryu - Karate für Einsteiger Ein Lehrbuch über eine traditionelle japanische Kampfkunst In diesem Buch wird vor allem die Technik des GOJU - RYU Karate beschrieben. Nicht zu verkennen ist auch der Einfluss des japanischen Meisters T. OGAWA ( 8. Dan, lebt jetzt in Steyr/Oberösterreich ) auf den Autor des Buches. Einleitend wird auf die historische Entwicklung des Karate und...

China

Einträge folgen...

Buch-Tipp: Goju-Ryu Karate für Einsteiger, Neuausg. Ein Lehrbuch über eine traditionelle japanische Kampfkunst In diesem Buch wird vor allem die Technik des GOJU - RYU Karate beschrieben. Nicht zu verkennen ist auch der Einfluss des japanischen Meisters T. OGAWA ( 8. Dan, lebt jetzt in Steyr/Oberösterreich ) auf den Autor des Buches. Einleitend wird auf die historische Entwicklung des Karate und...

Ryukyu

In der Zeit der Drei Königreiche (Sanzan Jidai ) kämpften drei Feudalfürsten (Anji ) um die Macht in Okinawa, wobei die üblichen militärischen Mittel, Maßnahmen, Taktiken und Strategien zu dem Einsatz kamen, also Waffengebrauch, Reiten, Befestigungsbau usw. Während es in Okinawas Frühzeit entsprechend militärische Auseinandersetzungen gab, wurde 1429 ein Verbot des Waffenbesitzes für die gesamte Bevölkerung verhängt. Der Waffenbesitz wurde mittels staatlicher Bevorratung gesteuert und durch harten Strafen sanktioniert.

Als handelsstrategischer Partner des damals in Asien kulturell herrschenden chinesischen Reiches kam Okinawa über die maritimen Handelsrouten in Kontakt mit zahlreichen Ländern Asiens. In dem 15. Jhd. entsandte China dem König von Ryukyu ein komplettes „Kulturbüro,“ die sog. 36 Familien (Sanjuroku Sei ), die sich im zu Naha gehörenden Dorf Kume niederliessen. Diese kümmerten sich um alle möglichen Verwaltungs-, Handels-, Kulturfragen (inkl. Technik) und Sicherheitsfragen und brachten erstmals systematisch Kenntnisse über chinesisches Quanfa (Kungfu) nach Okinawa. Kume war für Ryukyu Jahrhunderte lang das Fenster zur chinesischen Kultur.

Goju-Ryu Beschreibung
Goju-Ryu Beschreibung
Beschreibung

1609 wurden das militärisch unbedarfte Ryukyu Königreich vom Shimadzu Clan aus Kyushu erobert. Alle Funktionen des Königreiches, wie der Königshof in Shuri , die 36 Familien sowie die Tributbeziehung mit China liefen jedoch weiter, was für die Entwicklung des Karate entscheidend war. Auch das Waffenverbot wurde von den Shimazu erneuert.

Auf Okinawa existierte ein einheimisches Kampfsystem, welches Te 手 genannt wurde/wird und welches anhand schriftlicher Quellen erstmals in dem 17. Jhd. nachgewiesen werden kann: Teijunsoku Oyakata (1663-1734) war Stadtoberhaupt der Stadt Nago und konfuzianischer Gelehrter. Er schrieb etwa um 1700:

Unabhängig davon, wie du dich vielleicht in der Kunst des Te auszeichnen magst, oder in deinem akademischen Streben...; nichts ist wichtiger als dein Verhalten und deine Menschlichkeit und wie du diesen in dem täglichen Leben folgst.

Eine erste Systematisierung findet sich im Tode �手 genannten Kampfsystem direkter kontinentaler Abstammung, welches etwa ab dem 17. Jhd. in zunehmendem Maße nachweisbar hauptsächlich von China aus nach Okinawa übertragen wurde.

  • Etwa 1683: der chinesische Gesandte Wanshu lehrt in Okinawa Quanfa.
  • Etwa 1760: der chinesische Militärattachê Kusanku unterrichtet in Okinawa wenigestens einen Schüler, Chatan Yara .
  • "Tode" Sakugawa Kanga lebte in dem 18./19. Jahrhundert. Sein überlieferter Spitzname "Tode" ist ein Beweis für die Synthese des Te mit dem Quanfa .
  • 19. Jahrhundert: Übertragung des Bubishi nach Okinawa beginnt; Einfluß der südchinesischen Stile des 17.-19. Jahrhunderts. (Das Dokument Bubishi gilt als Beweis für die Übertragung des chinesischen Boxens nach Okinawa. Es ist das einzig bekannte Dokument dieser Art und diesen Umfangs, und es handelt von chinesischen Box-Stilen, aus denen die Kata des Goju-ryu stammten (Weißer Kranich und Arhat Boxen))
  • Miyagi Chojun schrieb in seinem 1934 erschienenen Zeitungsartikel Ein Überblick über das Karate-do: „Eine Stilrichtung des Kungfu wurde 1828 von Fuzhou nach Okinawa gebracht und diente als Quelle und Inspiration für das Goju-ryu Karate Kempo“. Bis heute ist nicht klar, wen oder was er damit meinte.
Goju-Ryu Beschreibung
Goju-Ryu Beschreibung
Miyagi Chojun

Tode �手 kann verschiedentlich interpretiert werden. Te heißt zwar wörtlich „Hand,“ beschreibt hier aber in dem Prinzip eine Kampfmethode. So beudeutet Tode �手 soviel wie „chinesiche Kampfmethode,“ „fremdländische Kampfmethode.“ (To � ist die (chinesische) Tang-Dynastie, bedeutet aber auch einfach China oder "fremdländisch").

Andere südostasiatische Einflüsse gelten als sehr wahrscheinlich.

Verantwortlich für die Entwicklung des späteren Karate waren die häufig beamteten Funktionen innerhalb des Rangsystems des Königreichs. Die Funktionen dieser Ränge reichten vom Straßenpolizisten über Dorfvorsteher und Sicherheitspersonal für Burganlagen oder Tributschiffe bis hin zu hohen Ministern, Fürsten und Prinzen. Anhand der Titel der wichtigsten Protagonisten der okinawesischen Kampfkunst aus der Zeit des Ryukyu Königreiches läßt sich einwandfrei nachweisen, dass es sich um Personen von Rang handelte.Ränge in dem Ryukyu Königreich (aufsteigend geordnet):

  • Samurairang:
    • Chikudun (wörtlich "zu Rang aufsteigen")
    • Chikudun Pechin
    • Satunushi
    • Satunushi Pechin
    • Pechin
  • Daimyorang:
    • Oyakata (Dorfoberhaupt bis Minister)
    • Anji (Fürst, Marquis)
    • Oji (Prinzen und andere nahe Verwandte des Königs) Mit der Abschaffung des Ryukyu Königreichs und der Einverleibung als Präfektur Okinawains japanische Reich in dem Jahre 1879 gingen alle diese Ränge und damit viele kulturell besetzte Rechte und Pflichten verloren (Darum tragen die Karateka neueren Datums keine Titel).
Goju-Ryu Beschreibung
Goju-Ryu Beschreibung
Beschreibung

Erst 1905 wurde Karate (ShÅ?rin RyÅ« und ShÅ?rei RyÅ«) erstmals öffentlich in dem okinawesischen Schulsystem gelehrt (durch Itosu Anko und Higashionna Kanryo ).

Buch-Tipp: Goju-Ryu Karate-Do. Grundlagen, Wettkampf-Training, Selbstverteidigung, Kata Sehr gute Anleitung. Nicht ca. für Anfänger Da ich selber mehrere Jahre Karate gemacht habe und mir stets Alle in Kamen vorgeschwärmt haben wie gut dieses Buch ist, habe ich es mir gekauft. Ulli Heckhuis ist ein sehr guter Trainer, der es versteht Wissen auf jedem Niveau zu vermitteln. Dieses Buch eignet sich hervorragend für jeden Karateka,...

Japan

Einträge folgen...

Buch-Tipp: KARATE - kinderleicht erklärt Perfekt für Einsteiger - sowohl für Kinder als auch für Erwachsene Wer mit Karate beginnen möchte, sollte sich dieses Buch zulegen. Es führt Kinder und Erwachsene an Karate heran und erklärt die Grundregeln. 6 Sterne würde es bekommen, wenn es auch noch das Binden des Gürtels erklären würde.

Stilabgrenzungen

Das einheimische Kampfsystem Te 手 wurde durch den Einfluss des chinesichen Quanfa beträchtlich verbessert und ab dem 18. Jahrhundert Tode å”?手 genannt. Daraus entwickelte sich mit der Zeit schließlich das ursprüngliche Karate 空手, welches in Shuri-te 首里手, Tomari-te 泊手 und Naha-te 那覇手 eingeteilt wurde, also in in die spezifischen Kampfmethoden der Bezirke Shuri, Tomari und Naha. Diese Einteilung ist teilsweise noch heute gültig. Daneben gibt es weitere ursprüngliche Stile, die den genannten Einteilungen nicht direkt zuzuordnen sind. Ferner werden diese Stile zwei übergeordneten Klassen zugeordnet: ShÅ?rin RyÅ« å°‘æž—æµ? und ShÅ?rei RyÅ« 昭霊æµ?.ShÅ?rin RyÅ« å°‘æž—æµ?: Beschreibt die Stile des Shuri-te 首里手 und Tomari-te 泊手. ShÅ?rin å°‘æž— bedeutet hier „Shaolin-Stil“ und ist ein Hinweis auf den Einfluss der nordchinesischen Stile des Shaolin Tempels. Wörtlich bedeutet ShÅ?rin å°‘æž— „ein bisschen Wald.“

- Heute wird ShÅ?rin-ryÅ« wie folgt unterteilt:

  • Matsubayashi-ryÅ« æ?¾æž—æµ?: Auch Matsubayashi kann alternativ „ShÅ?rin“ gelesen werden. Es bedeutet „Kiefernhain.“
  • Kobayashi-ryÅ« / ShÅ?bayashi-ry: å°?æž—æµ?: Auch diese beiden können „ShÅ?rin“ äußerst werden. Ko und ShÅ? sind zwei Möglichkeiten der Lesung des Kanji å°?. Tatsächlich wird angenommen, dass lediglich ein „Lesefehler“ zu der Unterscheidung führte. Von ihrer Herkunft her sind beide Stile nahezu identisch. Kobayashi / ShÅ?bayashi å°?æž— bedeutet „kleiner Wald.“
  • ShÅ?rin-ji-ryÅ« 少林寺æµ?: 1954 von Nakazato Joen gegründet. ShÅ?rin-ji 少林寺 bedeutet „Shaolin Tempel.“
  • Sukunai Hayashi-ryÅ« å°‘æž—æµ?: Dies ist wiederum eine alternative Lesung derselben Kanji wie in „ShÅ?rin-ryÅ«,“ mit „ShÅ?rin“ wieder in der Bedeutung „Shaolin.“ Die Lesung des Kanji å°‘ als ShÅ? bedeutet „wenig, ein bisschen“, wohingegen die Lesung Sukunai „wenig, klein“ bedeutet (Dieser Stil ist auch als Matsumura SeitÅ?-ha æ?¾æ?‘正統派 bekannt.- ShÅ?rei RyÅ« 昭霊æµ?:: Beschreibt üblicherweise das Naha-te 那覇手, das spätere GÅ?jÅ« RyÅ« 剛柔æµ?. Die Entwicklung dieser Strömung unterlag dem Einfluss südchinesischer Stile. ShÅ?rei 昭霊 bedeutet soviel wie „klarer Geist.“ Ob diesem Begriff einst ein bestimmter Bedeutungsinhalt in bezug auf die südchinesischen Stile immanent war, ist nicht bekannt. Zu dem ShÅ?rei RyÅ« 昭霊æµ? sind wegen ihrer ebenfalls südchinesischen Herkunft auch Uechi RyÅ« 上地æµ? und RyÅ«ei RyÅ« 劉衛æµ? zu zählen.
  • GÅ?jÅ« RyÅ« 剛柔æµ?
  • Uechi RyÅ« 上地æµ?
  • RyÅ«ei RyÅ« 劉衛æµ?
Buch-Tipp: Kampfkunst als Lebensweg Eine Beschreibung zum Buch "Kampfkunst als Lebensweg" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet.

Historische Protagonisten

Buch-Tipp: Karate-do. Die Kunst, ohne Waffen zu siegen 20 Regeln, endlich gut übersetzt Bei diesem Buch handelt es sich nicht um Funakoshis "Karate-do Mein Weg" , wie man vielleicht irrtümlich meinen könnte, da Amazon hier ähnliche Produktbeschreibungen angibt. Dieses Buch ist eine deutsche Übersetzung des englischen Buches "The Twenty Guiding Principles of Karate: The Spiritual Legacy of the Master"...

Higashionna Kanryo (1853-1917)

Studierte chinesische Kampfkünste in der Tradition des "Weißen Kranichboxens" und entwarf die Kunst des Naha-te. Sein bedeutendster Schüler Miyagi Chojun .

Buch-Tipp: Karate-do. Mein Weg Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Karate-do. Mein Weg". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet.

Miyagi Chojun (1888-1953)

Namensgeber des Goju-ryu. Unter anderem durch Miyagis Wirken wurde das Goju-ryu der erste Karate-Stil, der offiziell vom Dai Nippon Butokukai 1933 anerkannt und registriert wurde. Gleichzeitig war Miyagi der erste Karateka, der vom Dai Nippon Butokukai einen japanischen Budo-Titel in dem Karate-jutsu verliehen bekam, den eines Kyoshi.

Buch-Tipp: Kendo. Traditionen - Grundlagen - Techniken Das Top-Einsteigerbuch Allen, die Kendo interessant finden, empfehle ich dieses Buch sehr gerne. Hier erfährt man ausführlich um was es geht, es ist eine Einladung, sich mit Kendo zu beschäftigen. Die ersten Techniken die gebraucht werden, sind sehr gut beschrieben. Es macht Lust auf mehr, gerade weil es ein Einsteigerbuch ist. Von mir gerne...

Kisaki Tomoharu (1920-1996)

9. Dan Hanshi aus Osaka, Japan. Studierte seit den 1940er Jahren Goju-ryu unter Miyagi Chojun , Yamaguchi Gogen und anderen. 1954 gründete er das Yuishinkan Dojo in Osaka, welches 2004 sein 50jähriges Bestehen feierte. Neben Kenzo Uchiage, Kinkichi Katano, Yamaguchi Gogen, Shozo Ujita und Mitsuyasu Okamura war Kisaki Tomoharu einer der 6 wichtigsten Vertreter des frühen Goju-ryu in Japan.

Buch-Tipp: Koshiki Kata: Die klassischen Kata des Karatedô Techniken werden klar! Ein klasse geschriebenes Buch, das einem so manche Erkenntnis bringt. Nach dieser Lektüre geht einem beim Training öfter mal ein Licht auf! Dieses Buch hat einen besonderen Platz in meiner Budo-Bibliothek bekommen.

Technik

Beim traditionellen Goju-ryu Karate werden Verteidigungs-, Angriffs- und Meidbewegungen mit allen Teilen des Körpers verbunden mit Fuß- und Körperbewegungen Tai sabaki in defensiven und offensiven Manövern in dem unbewaffneten Nahkampf eingesetzt.

Die expliziten Bewegungsmuster des traditionellen Karate wurden in zahlreichen Kata überliefert. Einige dieser Kata sind nachweislich mehrere hundert Jahre alt (z.B. Sanchin, Kusanku) und sind als lebendig erhaltenes Kulturgut zu betrachten. Kata sind das Herz der Technik des Karate.

Buch-Tipp: Muay Thai Alles für den Einstieg in Muay Thai und in den Kampfsport Nachdem ich vor Kurzem mit dem Thai-Boxen begonnen habe, habe ich mir dieses Buch gekauft, um meinen doch sehr spärlichen Wissensstand zu dieser Kampfkunst aufzubessern. Es beginnt mit einer ausführlichen Einführung über Muay Thai, dem geschichtlichen Hintergrund und wo Muay Thai heute...

Training

Das Training selbst setzt sich aus verschiedenen unterstützenden (Makiwara, Krafttraining), athletischen und stiltechnischen (Kihon, Kata, Kumite) Übungen zusammen, begonnen und beendet mit Reigi 礼儀 (Höflichkeit, Anstand, Benehmen). Die erforderliche Disziplin beim Training hat auf der einen Seite einen (selbst)disziplinierenden Effekt, auf der anderen Seite ist sie wichtige Voraussetzung für die Sicherheit beim Training mit Partnern.

Der Wert für die Selbstverteidigung ist dieser Kampfmethode immanent.

  • Kihon ist die Grundschule des Karate, in der explizite Techniken geübt und verfeinert werden.
  • Kata sind festgelegte Bewegungsabfolgen. Die einzelnen Stile unterscheiden sich hauptsächlich durch die Anzahl und Art der geübten Kata, sowie die daraus resultierenden Stil-Prinzipien.
  • Kumite sind Kampfübungen mit Partnern. Der "Scope" ist völlig frei, das heißt, von festgelegten Übungen (Yakusoku-Kumite) bis zu dem Freikampf ist alles möglich. Für den Freikampf, der häufig Tegumi oder Iri-kumi genannt wird, ist neben der Athletik eine gewisse menschliche und technische Reife erforderlich, sowie ausreichende Nehmer- und Geberqualitäten.

Im Goju-ryu wird auch der Atmung, die Ibuki oder Ikibuki genannt wird, besondere Aufmerksamkeit gewidmet; genauer gesagt der Koordination der Atmung mit den Bewegungen, was vor allem in den Heishu Kata Sanchin und Tensho vermittelt wird.

Neben den "harten" Tritt- und Schlagtechniken, werden in dem Gegensatz zu anderen Karate Stilen seit jeher auch vermeintlich "weiche" Techniken, wie Würfe, Würgegriffe, Arm- und Beinhebel, Haltegriffe und Bodenkampf gelehrt.

Eine weitere Spezialität sind die sogn. "Klebenden Hände" (jap.: Kaki-e), eine sehr effektive Grappling - Übung.

Prinzipien und Methoden, die in dem Training zu dem Tragen kommen, sind z.B. Gamaku ガマク (Hüfteinsatz) und Kakie カキエ. Hier einige Beschreibungen:

  • Muchimi ムãƒ?ミ: Übersetzt als nachgebend, flexibel, elastisch, bedeutet dies eigentlich „schwere, klebrige Hand“. Die Bewegungen der Hände werden dabei dennoch fließend ausgeführt wird. Beispiel: Tensho-Kata.
  • Chiru no Chan Chan: Dies ist eine Form der Muskelspannung, im die Muskeln zwar angespannt, aber dennoch flexibel und elastisch sind. Ermöglicht Sensibilität und daraus resultierend angemessene Reaktion auf einen Angriff.
  • Chinkuchi Kakin ãƒ?ンクãƒ?カキン: häufig auch einfach Chinkuchi genannt. Bezieht sich auf die Spannung oder Stabilisation der Gelenke. In dem Gegensatz zu dem Muchimi sind die Gelenke des Körpers hier für den Augenblick des Aufpralls „gesperrt“. Beispiel für ein „verlängertes“ Chinkuchi Kakin und typisch für diesen Wortgebrauch ist die Sanchin-Kata, und so wird es auch in dem Bereich des Kikojutsu 気功術 angesiedelt, da das Sperren der Gelenke mit der Atmung koordiniert oder sogar erst durch sie herbeigeführt wird. - Chinkuchi ãƒ?ンクãƒ?. Die Bedeutung ist ein "zusammenschnüren" oder "festziehen" der Muskeln und Gelenke" in einen gesperrten Zustand. Ein andere Ausdruck hierfür ist Gotaijutsu 剛体術, die Fertigkeit des starren Körpers oder Gotaika 剛体化, den Körper verhärten. - kakin カキン, stammt möglicherweise von kake 掛, als Suffix an Verben "an(gebissen)", als Suffix an Nomen "Haken".

d.) Chikara nu nujisashi: Bezieht sich auf die langsamen, mit großer Kontrolle ausgeführten Teile der Kata. Steht in dem Gegensatz zu den rein kraftvollen Bewegungen. Möglicherweise: - chikara 力: Kraft, Stärke. - nu = no �. - nu(ku) 抜 (als Suffix): etwas die ganze Zeit bis zu dem Ende durchführen. - sa(su) oder sa(shi) 差: ausstrecken (die Hand); anschwellen; oder als emphatisches Verb-Präfix.

Kata

Die Kata in dem Goju-ryu zeichnen sich durch dynamische, kreisförmige Bewegungen und durch einen stabilen Stand aus. Es werdem Katas der "geschlossenenen" und der "offenen Hand" (Heishu und Kaishu Kata) unterschieden. "Hand" ist hier nicht wörtlich zu verstehen, gemeint ist der Körperschwerpunkt in dem Unterleib als Sitz der menschlichen Energie (jap.: Tanden).

Heishu und Kaishu

Heishu und Kaishu sind zwei wichtige Konzepte des Goju-ryu. Hei bedeutet hier geschlossen, Kai bedeutet geöffnet. Die Shu-Silbe bedeutet Hand. Die wörtliche Übersetzung lautet also wie folgt:

  • Heishu - Geschlossene Hand
  • Kaishu - Offene Hand

Der Begriff "Hand" ist jedoch ca. symbolisch zu verstehen.

Tatsächlich beschreiben diese beiden Begriffe eigentlich den Spannungszustand der Muskulatur sowie die Funktion der Gelenke in der Ausführung der Kata.

  • In Heishu Kata wird eine gleichmäßig große Spannung über die ganze Ausführung der Kata hindurch beibehalten, während die Gelenke dabei eher "eingerastet" bewegt werden. Wie du richtig bemerkt hast, gehört die Atmung dazu und begleitet die ganze Bewegung. Dass dies jedoch mitunter "isometrische" Kata genannt wird, scheint mir verkehrt. Richtig müsste es - wenn überhaupt - "isokinetische" Kata heißen, da die Spannung nicht in dem bewegungslosen Zustand mit Widerstand gehalten wird, sondern innerhalb der Bewegungen.
  • In Kaishu Kata ist die entscheidende Spannung nicht in der Bewegung als solches, sondern lediglich in dem Kime-Punkt.

Im Goju Ryu sind darum üblicherweise Sanchin und Tensho die Heishu Kata. (es gibt auch Beschreibungen, in denen sie beide als Kihon Kata, oder Sanchin als Kihon und Tensho als Heishu Kata beschrieben werden; letzteres in Miyazato Eiichi: Okinawa Den Goju ryu Karate Do).

Kaishu Kata sind entsprechend

Philosophie

Erster Grundsatz für Karateka ist: Karate ni sente nashi - Es gibt keine erste Initiative in dem Karate.

Die Kata bilden nicht ca. den technischen Grundriss, sondern transportierten auch die philosophischen Werte des Karate; "Karate ni sente nashi" findet sich in den Kata wieder, die stets mit einer Defensivbewegung beginnen. Dies impliziert, dass Karate ca. als Reaktion auf eine Angriff gedacht ist, niemals als unbegründete Aktion aus sich selbst heraus.

Desweiteren ging die Überlieferung der Kata mit einer Anreicherung durch asiatische Philosophien einher (Taoismus, Buddhismus, Konfuzianismus), welche letztendlich eine friedlich orientierte (Gesellschafts)Ethik formten, die sich scheinbar paradoxerweise durch das Training in dieser Kampfmethode in dem Menschen manifestieren soll. Die Effekte des Trainings sollen so idealerweise zu einer friedlichen und aufrichtigen Grundeinstellung sowie einem undominierbaren Geist führen.

Durch das Zusammenwirken aller Momente der Übung in dem traditionellen Karate werden wichtige interdisziplinäre Grundlagen möglich, die auf viele Lebensbereiche anwendbar sind.

Ziel

Traditionelles Goju-ryu Karate ist als langfristige, idealerweise lebenslange geistige, körperliche und kulturelle Übung und Performance zu verstehen. Die Trainingsergebnisse in dem Karate können bei gegebenen Voraussetzungen von speziellem wie auch interdisziplinärem Nutzen für die ausübende Person sein.

Logos dieser Stilrichtung

Die Logos sind exakt genommen meist Symbole verschiedener Dojo. So haben Meibukan und Jundôkan unterschiedliche Logos, obwohl sie aus derselben Linie (von Miyagi) stammen.

Neben den zahlreichen Logos von Okinawa sind in Deutschland seit langem zwei Logos des Goju - Ryu verbreitet, die Drachenkopffaust der japanische Yamaguchi-Linie sowie die des JKF Goju-kai und die in dem Shiko-dachi stehende Drachenfigur des Yuishinkan. Es sollte eine Neuigkeit für die meisten Leser sein, dass die Figur des Yuishinkan 100%ig mit dem Familienzeichen einer alten Adelsfamilie von Ryûkyû (Okinawa) übereinstimmt.=Tierstile= Weniger bekannt ist der Hintergrund der beiden Symbole. Beide Logos stehen für den Drachen (Tatsu), da es sich beim Goju - Ryu um einen Drachen - Stil handelt. Anders als z.B. beim Shotokan (Tiger, Tora) ist das Tier nicht direkt in dem Symbol zu finden, da es sich beim Drachen um ein Hoheitstier der Chinesen handelt. Auch wenn die Wurzeln des Karate ursprünglich in China liegen, würde dies kaum ein japanischer Meister zugeben, geschweige denn ein Hoheitszeichen der Chinesen zulassen.

Die Drachen sind in den beiden Logos teilweise nicht leicht zu erkennen. Bei der Faust handelt es sich, wie bereits erwähnt, um eine Drachenkopf - Faust, eine Technik des Drachens, bei der Figur sogar um den Drachen selbst. Zu erkennen ist der Drache, an seinem Schwanz (man kann 6 Waffen zählen, die Arme, Beine, Kopf und Schwanz).

Warum Drache und Tiger?

Neben Schlange (Hebi), Leopard (Yaze Neko), Kranich (Hakutsuru) (und einigen anderen) handelt es sich um so genannte Kampftiere. Alle mit ihren spezifischen Taktiken und Techniken. Diese Tiere prägen also auch die Stilrichtungen. Der Drache verfügt über die meisten Techniken und Waffen. Er benutzt nicht ca. kreisförmige Bewegungen und weiche Techniken (zu finden in der Baihepai- und Hakutsuru Kata), sondern enthält auch Techniken anderer Kampftiere wie der Schlange - sprich greifen und halten. Der Tiger als Gegenbeispiel ist ein schnelles und starkes Tier. Er geht grade in den Gegner hinein, schlägt durch die Deckung etc., ausweichen und erneutes Angreifen von der Seite, wie es der Drache symbolisiert, kennt er nicht.

Weblinks

Japanische Seiten:


Weiteres zu dem Artikel Goju-Ryu

Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: Begriff, China, Macht, Symbol
Schnellzugrif auf verwandte Texte:
 
NEU! Frage im Forum zum Thema:
 
Wenn die Beschreibung 'Goju-Ryu' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Goju-Ryu Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Goju-Ryu' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Goju-Ryu' und 'Goju-Ryu' Definition sehr dankbar.

Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Goju-Ryu' Beschreibung entsprechen.
· Diese Seite wurde bisher 878 mal abgerufen.
· Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 16.05.2008 um 20:10:27
· Diese Seite wurde zuletzt geändert um 10:32, 9. Sep 2004.
· Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Goju-Ryu aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Inhalte. In der Wikipedia ist eine Autorenauflistung verfügbar.

Von ""

· Diese Seite wurde bisher 878 mal abgerufen.
· Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 16.05.2008 um 20:10:27
· Diese Seite wurde zuletzt geändert um 10:32, 9. Sep 2004.
· Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008